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Versicherungen
(1 Leser) (1) Gast

THEMA: Versicherungen

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1527

Das haben ja einige von euch bereits gekannt. mir wurde jetzt unter anderem dieser Bogen zugesendet.
Was zur Hölle sind Synchronsprünge? Sind das Sprünge, bei denen ich mit anderen in der Luft bin?

Dateianhang:

Dateiname: Fragebogen_1_.pdf
Dateigröße: 43185

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1696

So, jetzt weiß ich es etwas genauer. Hier die Gerling-Annahmebedingungen


Bis zu einer Versicherungssumme von 400.000€ oder BU-Rente von 30.000 p.a. gibt es

- mit DFV-Mitgliedschaft: kein Aufschlag

- ohne DVF-Mitgliedschaft: 50% Aufschlag (Für Lebensversicherung: 2%)


Über 400.000 gilt grundsätzlich ein Aufschlag von 50% (Für Lebensversicherung: 2%)




Alle anderen angefragten Verischerungen haben einen Aufschlag verlangt. Es wird jedoch regelmäßig angeboten, eine BU abzuschließen, die das Springen ausschließt.

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1727

  • al raso
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Skybear schrieb:
Ach ja, Versicherungen, das alte Leiden...

Leider musst ich zwangsweise eine Risikolebensversicherung abschließen, um die Finanzierung unseres Hauses abzusichern. Meine Frau könnte sonst das Haus nicht bezahlen falls mir etwas passiert, und umgekehrt auch. Der Fallschirmsport führte bei uns ebenfalls zu einem saftigen Aufschlag.

...

Der Aufschlag für Hauptschullehrer ist auch verschärft, sowas kannte ich noch nicht. War der jüngste Amoklauf eigentlich auch an einer Hauptschule? Und dann erst der Autoverkäufer der dabei draufging. Risikoaufschläge für alle Autoverkäufer, wen würde das noch wundern?


Es gibt eine Versicherung (Dread Disease von Skandia), die sowohl den Fall der Berufsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, im Falle des Eintritts einer schweren Krankheit und im Todesfall zahlt und bei der Fallschirmspringen OHNE AUFSCHLAG inbegriffen ist. Die Versicherung habe ich vor längerer Zeit abgeschlossen, als Springen noch kein Thema war und selbst nach späterer Mitteilung, dass ich Springen werde, gab es keine nachträgliche Beitragserhöhung bei gleichbleibenden Sicherungsschutz!

Die Bedingungen sind auch hier, dass die Sportart nicht "professionell" ausgeübt wird, wobei ich noch mal klären lasse, was Dirk bereits in Frage gestellt hat. Aber die bisherige Aussage meines Versicherungmaklers besagt, dass unter "professionell" zu verstehen ist, dass man den Sport zum Lebensunterhalt betreibt.

Hier ein kurzer Ausszug der Beschreibung der "Dread Disease" von Skandia:

Produktdetails: Skandia Dread Disease
Produkt

* Risikoversicherung für den Fall des Eintritts versicherter schwerer Erkrankungen, Ereignisse (bei Komfortschutz auch schwerer Unfall) und des Todes
* Alternative und/oder Ergänzung zur Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung
* Auch als Absicherung von Baufinanzierungen verwendbar

Produktmerkmale

* Ab 30 EUR pro Monat
* Nichtraucherrabatt möglich
* Versicherungssumme bis 4.000.000 EUR vereinbar
* Eintrittsalter mindestens 15 und höchstens 60 Jahre

Leistungen

* Komfort- oder Basisschutz wählbar
* Einmalzahlung zeitnah nach Diagnose einer versicherten schweren Erkrankung
* Auszahlung nach aktueller Steuergesetzgebung steuerfrei
* Kinder sind mit 50 % der Versicherungssumme (maximal 35.000 EUR) automatisch mitversichert
* Versicherungsschutz im Rahmen der Bedingungen auch nach der 1. Erkrankung
* Hinterbliebenenabsicherung durch integrierten Todesfallschutz

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1745

Hallo Falk, mit 100% kann ich sagen eine UV bei der Allianz hat das Fallschirmspringer Risiko ausgeschlossen (Flugsportrisiko gem AUB )egal ob Hobby oder Beruf verlass dich nicht auf weiche Aussagen von irgendwelchen Vertretern.
Gruß Andy

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1746

  • al raso
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  • Beiträge: 16
wie gesagt: vorerst kann ich
www.skandia.de/cps/rde/xchg/home/xsl/hs....a-dread-disease.html
nur empfehlen, der Feinschliff ist in Arbeit, aber damit ist ein Springer vorerst auf einer sicheren Seite - in wie weite diese ausbaufähig ist, lasse ich grad noch klären!

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1753

Die HDI-Gerling kann ich empfehlen: Prima Konditionen für Fallschirmspringer (BU und Unfallversicherung) und auch sonst ein klasse Kundenservice. Infos dazu gibts ja reichlich beim DFV.

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1766

Muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben: Ich bin der Vater von "oskar5" und habe vergangene Woche einmal intensiv recherchiert. Schließlich ist er ja "erst" 14 und sollte möglichst gut für den Fall der Fälle versichert sein.
Also: Eine "normale" Unfallversicherung zahlt in der Regel keinen Cent an Fallschirmspringer. Steht ganz klar in den "Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen" (AUB), die zum Vertrag gehören und sich meistens in einem sehr klein gedruckten Papierwust befinden. Da heißt es nämlich so gut wie immer unter "Ausschlüsse":
---
Unfälle der versicherten Person
- als Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer), soweit er nach deutschem Recht dafür eine Erlaubnis benötigt, sowie als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges;
- bei einer mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit;
- bei der Benutzung von Raumfahrzeugen.
---
Als Fallschirmspringer seid Ihr "Luftsportgeräteführer".
Das Zauberwort heißt in diesen Fällen: "Namentliche Luftfahrt-Unfallversicherung" - und die ist klar teurer als eine normale.
Was der DFV über den HDI anbietet, ist vergleichsweise lächerlich: 5.000 Deckungssumme für Invalidität ist nichts wert! Da kann man sich noch nichtmal einen Rollstuhl für mieten.
Niemand,d er diesen schönen Sport betreibt, ist Pessimist. Aber wenn man sich schon versichert, dann doch gegen die ganz schlimmen bösen Fälle, von denen wir hoffen, dass sie nie, nie eintreten.Also: Hohe Deckungssumme, hohe Prämie.
Und da gibt es nur ganz, ganz wenige Anbieter. Ich habe mir die Finger wundtelefoniert, und wenn man bei einer Unfallversicherung das Wort "Fallschirm" auch nur ausspricht, fällt denen der Hörer aus der Hand.
Ich habe eigentlich nur 2 akzebtable Versicherer gefunden: Das eine ist die "Delvag", eine 100%ige Tochter der Lufthansa. Da ist das fliegende Personal versichert. Nachteil: Die versichern NUR Flugunfälle. Für alle anderen möglichen Unfälle des Lebens zahlen die nichts.
Wirklich überzeugend dagegen fand ich ein Angebot der R+V Versicherung: 200.000 Euro Deckungssumme für den invaliditätsfall mit einer 350%igen Progression. D.h.: bei Vollinvalidität werden 700.000 Euro gezahlt. Kostet knapp 83 Euro - im Monat. Viel Geld, aber im Fall der Fälle geht es ja auch um Existenzsicherung für jemanden, der noch gar keinen Job hat.
Habe da einen Makler aus Freiburg aufgetan, der sich sehr gut auskennt. Der hat auch eine Berufsunfähigkeitsverscier´herung ohne Beitragsaufschlag in der Schublade.
Bei Interesse Mail an mich - ich kenne den Mann nicht und kriege auch keine Provision. Fand den nur sehr, sehr sachkundig. Macht alles rund ums Flugzeug.
In der Ruhe liegt die Kraft

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1767

  • Dirk
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  • Beiträge: 270
Willkommen oskarpapa

Danke für die ausführlichen Infos, das gibt gleich mal nen Karma-Punkt.

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1783

Ich habe auch noch eine ganz allgemeine Frage.
Kann man sich die Unfallversicherung nicht eigentlich schenken? Die BU deckt das doch alles ab und die Unfallversicherung zahlt nur in bestimmten Fällen. So interpretiere ich das zumindest. Oder ist es ganz anders?

Aw: Versicherungen 10 Jahre, 2 Monate her #1793

Ja, da hast Du natürlich völlig recht:
Die wichtigere (und bessere) Versicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, ganz klar. Die sichert Dir im Zweifelsfall die Existenz, zahlt eine vorher vereinbarte Rente.

Es gibt aber Leute, die können keine BU abschließen: Entweder wegen früherer Erkrankungen oder weil sie Schüler oder Rentner sind. Die sollten durchaus eine Unfallversicherung abschließen. Die zahlt in der Regel eine feste Summe (die man dann anlegen kann, um sich selber eine Art Rente zahlen zu können).

Besser und wichtiger für Berufstätige ist aber in jedem Fall die BU. Die zahlt nämlich nicht nur bei BU durch Unfall sondern auch bei BU durch Krankheit. Eine BU-Versicherung ist aber meistens nur zusammen mit einer Lebensversicherung (Risiko- oder Kapital-) zu bekommen. Hier reicht völlig eine kleine Risiko-Lebensversichrung kombiniert mit einer hohen BU-VErsicherung.

Inwieweit das "Risiko" Luftsport bei der BU-Versicherung eine Rolle spielt, weiß ich jetzt nicht. Das müsste noch recherchiert werden. Ich könnte es mir aber vorstellen, weil bei einem Antrag auf BU-Versicherung auch immer eine Riesenlatte Gesundheitsfragen gestellt werden. Deswegen ist es ja auch empfehlenswert, eine BU-Versicherung möglichst früh im Leben abzuschließen, wenn man üblicherweise noch nicht so viele Krankheiten hatte, die bei der Versicherungsgesellschaft zu Bedenken und Nachfragen führen.
In der Ruhe liegt die Kraft
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