Vergleich von Öffnungsautomaten
Artikel
  
Samstag, den 20. Februar 2010 um 19:28 Uhr

Sebastian Nossing (Skybear) hat einen ausführlichen Artikel über die verschiedenen Öffnungsautomaten geschrieben. Die AADs werden detailiert beschrieben und verglichen. Aufgrund der länge des Artikels bitte auf "Weiterlesen..." klicken!

Vergleich der AADs Cypres 2, Vigil 2 und Argus

von Sebastian Nossing

 

Alle technischen Angaben und Bedienungshinweise sind den Handbüchern der Öffnungsautomaten, sowie den Webseiten der Hersteller, mit Stand 01.01.2010 entnommen.

 

1. Synopse der technischen Daten

 

Cypres 2

Vigil 2

Argus

Hersteller

Airtec

Mittelstr. 69

33181 Bad Wünnenberg

Deutschland

AAD nv/sa

193, Bld A. Reyers

B-1030 Brussels

Belgium

Aviacom SA/NV

Avenue Lavoisier 18

B-1300 Wavre

Belgium

Produktions-

beginn

1990 (Cypres)

2003 (Cypres 2)

2003 (Vigil 1)

2007 (Vigil 2)

2005

zulässige Arbeitstemperatur

-20°C bis +63°C

-25°C bis +70°C

-30°C bis +70°C

zulässige Luftfeuchtigkeit

bis 99,9% rel. Luftfeuchte

n/a

bis 99,9% rel. Luftfeuchte

Höhenverstellbereich

± 1000m (3000 Fuß)

± 2000m (6000 Fuß)

± 500m (1500 Fuß)

Arbeitshöhe

-500m bis +8000m (-1500 Fuß bis +26.000 Fuß)

-500m bis +10.000m (-1500 Fuß bis 33.000 Fuß)

-500m bis +8000m (-1500 Fuß bis +26.000 Fuß)

Wasserdichtigkeit

24 Stunden bis zu 1,5m Wassertiefe, oder bis zu 5m Wassertiefe für 15 Minuten

Laut Handbuch: 30 Minuten bei Eintauchen oder bis  0,5m Wassertiefe; Laut Website: nicht wasserdicht, muss nach Wasserlandung überprüft werden (www.vigil.aero FAQ)

30 Minuten bei  Eintauchen oder bis 1m Wassertiefe

Funktionsbereitschaft nach dem Einschalten

14 Stunden

14 Stunden

14 Stunden

Energieversorgung

unbegrenzt = kein Cypres-Benutzer muss sich um die Energieversorgung kümmern

Vigil-Batterie, wird durch Rigger gewechselt

CR123A, kann vom Anwender gewechselt werden

Warungsintervall

4 Jahre, durch Hersteller oder SSK (in USA)

entfällt, jährliche Überprüfung empfohlen

4 Jahre, durch Servicecenter

Kalibrierung

automatisch bei jedem Einschalten; Überprüfung bei der Wartung durch den Hersteller

automatisch bei jedem Einschalten;  durch den Anwender notwendig bei Luftdruckänderungen größer 10hPa; Überprüfung durch Anwender einmal jährlich notwendig; ggf. Kalibrierung durch Servicetechniker bei Abweichung größer 10hPa

automatisch bei jedem Einschalten; durch den Anwender bei starken Luftdruckänderungen durch Wetterfronten; Überprüfung durch Servicecenter bei jeder Wartung

Reparaturkosten

keine Reparaturkosten für 12,5 Jahre, ausgenommen mutwillige Beschädigungen

Reparaturkosten trägt der Kunde; Bedienteil ca. € 175,-

Reparaturkosten trägt der Kunde; Bedienteil ca. € 235,-

Garantie

12,5 Jahre ab Produktionsdatum

1 Jahr eingeschränkte Garantie ab Verkauf

1 Jahr ab Verkauf

Lebensdauer

garantierte 12,5 Jahre

geschätzte Lebensdauer 20 Jahre

erwartete Lebensdauer mehr als 12 Jahre

Betriebsmodi

Student, Tandem, Expert, Speed; wird durch Airtec kostenlos geändert

Student, Tandem, Pro; kann vom Anwender geändert werden

Novice, Tandem, Standard, Swoop; kann vom Anwender geändert werden

Aktivierungsparameter

Student: 300m bei >13m/s

Tandem: 580m bei >35m/s

Expert: 225m bei >35m/s

Speed: 225m bei >43m/s

Student: 317m bei >20m/s

Tandem: 622 bei 35m/s

Pro: 256m bei >35m/s

Novice: 300m bei >20m/s

Tandem: 660m bei >35m/s

Standard: 250m bei >35m/s

Swoop: 250m bei >35m/s (Gerät schaltet bei Öffnung der Hauptkappe oder Reserve ab)

Anschaffungspreis

1128,- Euro (Stand 01.01.2010)

1070,- Euro (Stand 01.01.2010)

939,- Euro (Stand 01.01.2010)

Folgekosten

2 Wartungen zu je ca. 200,- Euro

Batteriewechsel ca. 45,- Euro nach 2000 Sprüngen oder zehn Jahren (Handbuch); nach 700 Sprüngen oder vier Jahren (www.vigil.aero)

Batteriewechsel ca. 3 Euro nach 500 Sprüngen oder einem Jahr

Wartungen für ca 125 Euro zuzüglich Reparaturkosten alle vier Jahre

 

2. Unterschiede in der Philosophie

Das Cypres war der erste elektronische Öffnungsautomat. Davor gab es diverse mechanische Öffnungsautomaten, die zum Teil auch heute noch im Einsatz sind. Diese Automaten zeichneten sich durch eine nur geringe Zuverlässigkeit aus. Die Messungen waren ungenau, und die Bedienung erforderte diverse manuelle Einstellungen durch den Anwender. Dadurch ergaben sich auch einige Fehlerquellen durch falsche Bedienung oder Einstellungen. Moderne Öffnungsautomaten sind in der Messung des Luftdrucks sehr exakt und sie bieten kaum Gelegenheit zur Fehlbedienung. Die mechanischen Geräte mussten auch regelmäßig gewartet werden, wobei man vorher nie wusste was die Wartung kosten würde. Dementsprechend unbeliebt waren Öffnungsautomaten damals. Dadurch ergaben sich 13 Kernforderungen für die Cypresentwicklung, von denen ich hier die wichtigsten aufzähle:

 

  • 100% Zuverlässigkeit
  • einfachste Bedienung
  • keine Einschränkungen für den Springer
  • 100% robust gegen äußere Einflüsse
  • exakt kalkulierbare Kosten

 

altDas Cypres, und sein Nachfolger das Cypres 2, wurden nach dieser Maxime entwickelt. Sie werden vom Hersteller als lebensrettendes Gerät angesehen und folgen Murphys Gesetz, nachdem alles was schief gehen kann auch schief gehen wird. Das bedeutet konkret, dass Alles was falsch gemacht werden kann auch falsch gemacht werden wird. Alles was eingestellt werden muss wird falsch eingestellt werden. Alles was gelesen werden sollte, wird nicht gelesen werden. Alles was vergessen werden kann wird vergessen werden. Alles was beschädigt werden kann wird beschädigt werden. Daraus ergab sich ein Gerät, dass nur über eine Taste zum Einschalten verfügt, das sicher im Innern des Reservecontainers verstaut ist, das sich selbst fortlaufend kalibriert und an einem normalen Sprungtag keiner weiteren Aufmerksamkeit bedarf. Nach dem Einschalten muss nur überprüft werden ob der Selbsttest erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Wartung erfolgt im Vier-Jahres-Rhythmus und dient der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit. Das Zeitfenster in dem die Wartung erfolgen muss erstreckt sich dabei über zwölf Monate. Die Wartung wird im Werk durchgeführt. Dadurch soll eine optimale Qualitätskontrolle sicher gestellt werden. Der Preis ist immer gleich, wodurch er eine feste, planbare Größe ist. Details zur Wartung werden im vierten Abschnitt erklärt.

 

altDas Vigil 2 weicht in einigen Punkten von dieser Philosophie ab, und gibt dem Anwender Möglichkeiten zur Einstellung diverser Parameter. Das erhöht die Flexibilität, aber auch die Anzahl der Fehlerquellen. Außerdem hat der Anwender die Verantwortung zur Überwachung des Luftdrucks, um jederzeit eine korrekte Funktion des Öffnungsautomaten zu gewährleisten. Darauf werde ich im nächsten Abschnitt weiter eingehen. Eine Wartung ist beim Vigil 2 nur im Falle einer Fehlermeldung vorgesehen.

 

 

 

altDas Argus wird vom Hersteller nicht als lebensrettendes Gerät, aber als back-up für ein Versagen des Springers angesehen. Der Unterschied mag auf den ersten Blick rein philosophisch erscheinen, er hat aber im täglichen Gebrauch des Geräts Auswirkungen. Wie das Vigil 2 erlaubt auch das Argus dem Anwender verschiedene Betriebsmodi einzustellen. Einerseits ist das z.B. für Dropzones wo AADs zwischen Rigs getauscht werden praktisch, andererseits erfordert es aber auch erhöhte Aufmerksamkeit seitens des Springers. Das Argus hat ebenfalls einen Vier-Jahres-Rhythmus für die Wartung. Diese kann im Gegensatz zum Cypres 2 auch in Servicecentern erfolgen, wodurch sich eventuell längere Postlaufzeiten vermeiden lassen. Allerdings wird dadurch herstellerseitig ein aufwändigeres Qualitätsmanagementsystem erforderlich. Ein Batteriewechsel wird bei beiden Geräten nach Bedarf durchgeführt. Das Argus braucht keine speziellen Batterien.

 

3. Bedienung und Verhaltensregeln

altDas Cypres 2 hat nur eine Taste über die alle Funktionen gesteuert werden. Nach dem Einschalten muss noch das Display beobachtet werden. Hier wird von zehn auf null zurückgezählt. Wenn die null im Display zu sehen ist ist der Selbsttest ohne Fehler abgeschlossen, und das Gerät ist für vierzehn Stunden betriebsbereit. Es gibt nichts zu beachten, außer wenn nicht am Startplatz gelandet wird. In diesem Fall ist eine manuelle Höhenkorrektur durchzuführen. Weitere Einstellungen sind nicht möglich. Dadurch wird eine eventuelle Fehlbedienung ausgeschlossen. Wenn der Anwender eine Änderung des Betriebsmodus wünscht (Student, Tandem, Expert, Speed) muss er das Gerät an den Hersteller einschicken. Die Änderung des Betriebsmodus ist kostenlos. Der Luftdruck wird kontinuierlich gemessen, und das Gerät ist in der Lage Luftdruckänderungen infolge von Wetteränderungen zu erkennen. Die Kalibrierung wird dabei laufend erneuert. Im Falle einer Außenlandung mit einer Höhendifferenz von ±10m, eines Fluges von mehr als 90 Minuten Dauer und eines Transports auf dem Landweg vom Flugplatz weg und wieder zurück ist das Cypres 2 vor dem nächsten Sprung aus- und wieder einzuschalten. Nach einer Wasserlandung muss der Filter des Cypres 2 getauscht werden. Das Gerät selbst ist wasserdicht, aber es hat einen Filter der luftdurchlässig ist, um die Messung des Luftdrucks zu ermöglichen. Bei einer Wasserlandung kann dieser Filter durch Schmutz oder Salz verstopfen und muss deshalb gewechselt werden. Der Zeitaufwand und die Kosten im einstelligen Euro-Bereich sind vernachlässigbar.

 

altDas Vigil führt nach dem Einschalten ebenfalls einen Selbsttest durch. Während dieses Tests wird jeweils der Status der Batterie, des Cutters und der Elektronik mit OK quittiert, beziehungsweise mit einer Fehlermeldung angezeigt. Im Falle einer Fehlermeldung wird die Startsequenz unterbrochen und der Fehler wird weiterhin im Display angezeigt. In diesem Falle muss das Gerät zum Hersteller eingeschickt werden. Ein Batteriewechsel kann von einem Rigger durchgeführt werden. Nach der Startsequenz ist es wichtig zu kontrollieren ob der richtige Betriebsmodus eingestellt ist. Für die meisten Leser dieses Artikels dürfte der Standard-Mode der richtige sein. Bei einem Leih-Gurtzeug ist besondere Vorsicht geboten, weil eventuell vorher ein Schüler damit gesprungen ist (Student-Mode), oder weil der Öffnungsautomat vielleicht vorher in einem Tandem-Gurtzeug (Tandem-Mode) installiert war. Aber auch beim eigenen Gurtzeug kann der Betriebsmodus verstellt sein, vielleicht weil man jemandem erklärt hat wie das geht oder weil jemand es selbst ausprobiert hat. Jetzt steht dem sicheren Sprungvergnügen fast nichts mehr im Weg. Es ist nur noch zu beachten, dass bei Luftdruckänderungen von mehr als 10hPa in der Atmosphäre das Gerät aus- und wieder einzuschalten ist, um die korrekte Funktion zu gewährleisten. Außerdem muss einmal jährlich der vom Vigil 2 gemessene Luftdruck mit dem lokalen Luftdruck verglichen werden. Dazu ist ein Barometer mit gültiger Eichung nötig. Wenn dabei eine Abweichung von mehr als 10hPa auftritt muss das Vigil 2 von einer qualifizierten Person neu kalibriert werden. Nach einer Landung auf einem Landeplatz mit einer Höhendifferenz von mehr als 30m zum Startplatz muss das Vigil nur dann aus- und wieder eingeschaltet werden, wenn der Landeplatz auch der neue Startplatz sein soll. Bei Fahrten in geschlossenen Autos, und bei Transport im geschlossenen Kofferraum eines Autos, ist das Vigil 2 grundsätzlich auszuschalten. Das Vigil 2 ist wasserdicht nach IP67. Das heißt es kann bis zu 30 Minuten und bis zu 0,5m Tiefe in Wasser eingetaucht werden bevor Wasser eindringt. Ein Filterwechsel ist beim Vigil 2 nicht vorgeschrieben.

 

altDas Argus braucht ebenfalls etwas mehr Aufmerksamkeit als das Cypres 2. Es führt ebenfalls einen Selbsttest nach dem Einschalten durch. Das Argus bietet die gleichen Verstellmöglichkeiten in den Betriebsmodi wie das Vigil 2, wobei es auch noch einen Swoop-Modus anbietet. Der Swoop-Modus hat die gleichen Aktivierungsparameter wie der Standard-Modus, wobei das Gerät aufhört zu messen sobald eine Öffnung registriert wurde. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei sehr hohen Sinkraten unter der geöffneten Kappe die Reserve nicht geöffnet wird. Allerdings steht danach die Funktion des Argus bei einem Trennen der Hauptkappe nicht mehr zur Verfügung. Der Anwender muss nach dem Einschalten kontrollieren ob der eingestellte Betriebsmodus der für ihn richtige ist. Ein Batteriewechsel soll nach 500 Sprüngen oder einem Jahr erfolgen. Dazu werden CR123A Batterien verwendet, die in vielen Geschäften erhältlich sind. Der Batteriewechsel kann vom Anwender selbst durchgeführt werden. Allerdings muss dazu der Reservecontainer geöffnet werden, und anschließend muss die interne Uhr neu eingestellt werden. Wichtig ist dabei auch die korrekte Installation des Filters, um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Diese entspricht wie beim Vigil 2 dem Standard IP67. Der Luftdruck muss vom Anwender nicht permanent überwacht werden, allerdings soll das Argus bei starken Wetteränderungen aus- und wieder eingeschaltet werden, um eine sichere Funktion gewährleisten zu können. Eine darüber hinausgehende Kalibrierung ist nicht notwendig, da für das Argus auch ein Vier-Jahres-Check gemacht wird. Für Autofahrten und  Landungen mit einer Höhendifferenz zwischen Start- und Landeplatz gilt das Gleiche wie für Cypres 2 und Vigil 2. Bei allen drei Geräten ist ein Aus- und Einschalten erforderlich um das Gerät neu zu kalibrieren.

 

Allen Öffnungsautomaten gemein ist die Bedingung, das Gerät erst am Flugplatz einzuschalten, da es sich auf den dort herrschenden Luftdruck (QFE) kalibriert. Vor einem Wechsel des Flugplatzes ist das Gerät aus- und am neuen Flugplatz wieder einzuschalten. Alle Geräte dürfen nicht in einem Flugzeug, das sich bereits in der Luft befindet, eingeschaltet werden. Wenn der Springer im Flugzeug bleibt, ist der Pilot über die Öffnungsautomaten zu informieren, damit er die Sinkrate so anpassen kann, dass die Öffnungsautomaten nicht auslösen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle drei Geräte an einem typischen Sprungtag keiner weiteren Aufmerksamkeit bedürfen. Ausnahmen gelten für Außenlandungen und Rücktransport mit Fahrzeugen, Landungen auf Landeplätzen mit einer Höhendifferenz zum Startplatz und Wasserlandungen. Vigil 2 und Argus müssen außerdem bei Luftdruckänderungen neu kalibriert werden. Die Kalibrierung des Vigil 2 muss auch einmal jährlich auf ihre Korrektheit überprüft werden, da die regelmäßigen Wartungen entfallen.

 

4. Wartung

Wie bereits erwähnt waren regelmäßige Wartungen bei den mechanischen Öffnungsautomaten an der Tagesordnung. Airtec hat das für das Cypres als ersten elektronischen Öffnungsautomaten übernommen. Dadurch sollte in erster Linie eine permanente Qualitätskontrolle über die Lebenszeit des Gerätes sicher gestellt werden. Außerdem besteht so die Möglichkeit Softwareupdates und Hardwareverbesserungen auch in Altgeräte zu installieren. Damit bleibt jedes Gerät auf dem aktuellesten Stand, und Fehler einer Serie können leichter entdeckt und behoben werden. Die Kosten sind dabei immer gleich, lediglich der Händler darf noch eine Servicepauschale für seinen Aufwand verlangen. Insgesamt kommt man so auf circa 200 Euro pro Wartung. Die Wartung dauert inklusive der Postlaufzeiten circa drei bis vier Wochen. Das Cypres 2 erinnert den Anwender ab Beginn des Zwölfmonatszeitraums in dem die Wartung staffinden muss, bei jedem Einschalten daran. Man sollte den Zeitpunkt der Wartung im eigenen Interesse  möglichst in die sprungfreie Zeit, z.B. im Winter, legen.

 

alt

Der Umfang der Wartung beim Cypres 2:

 

  • alle Gebrauchsspuren werden beseitigt
  • alles wird überprüft und gegebenenfalls neu kalibriert:
  1.   Temperaturbeständigkeit
  2.   Genauigkeit der Luftdruckmessung
  3.   Genauigkeit der Höhenmessung
  4.   Stromverbrauch
  5.   Fähigkeit auszulösen
  6.   Funktionsfähigkeit des Cutters
  7.   Funktion der elektronischen Abschirmung
  8.   Wasserdichtigkeit
  9.   Zustand der Mess- und Analysetechnik
  10.   Austausch der Batterie
  11.   Austausch des Filters
  • alle notwendige Reparaturen werden gemacht
  • Hard- und Softwareupdates werden gemacht
  • alle Verbesserungen der letzten vier Jahre werden sofern möglich eingearbeitet
  • Anpassungen an geänderte Umgebungsbedingungen werden gemacht

 

Der letzte Punkt bedarf noch einer kleinen Erläuterung. Ein Öffnungsautomat kann immer nur unter den Bedingungen arbeiten, die zum Zeitpunkt seiner Konstruktion bekannt sind. Umweltbedingunen ändern sich aber bekanntlich. So war zum Beispiel die Absicherung des Cypres gegen elektromagnetische Einflüsse (Radiowellen) zu Beginn 100% gewährleistet. Als aber einige Jahre später mehr und mehr Mobiltelefone in benutzung waren, musste ein Schutz vor diesen – vorher nicht existierenden - Umweltbelastungen konstruiert werden. Airtec hat das dann selbstverständlich bei allen „Wartungsgeräten“ eingearbeitet und nachgerüstet. Durch die 4-Jahres-Wartung ist es möglich, dass solche Updates wirklich an ALLEN ausgelieferten Einheiten durchgeführt werden. Eine Rückrufaktion ist ja schön und gut, aber sie garantiert nicht dass auch jeder sein Gerät einschickt.

 

Das Argus benötigt ebenfalls eine Wartung im Vier-Jahres-Rhythmus. Der Preis für die Wartung beträgt etwa 125 Euro, zuzüglich der eventuell erforderlichen Reparaturen. Die Wartung kann in Servicecentern erfolgen. Der Umfang der Argus Wartung:

 

alt

  • Überprüfung der Elektronik
  • Überprüfung des Cutters
  • Überprüfung der Software
  • Sichtkontrolle des Gesamtzustands
  • Sichtkontrolle der Versiegelung
  • Sichtkontrolle der Verbindungen
  • Austausch der Batterie und des Filters sofern erforderlich
  • Funktionstest an einer Testsonde
  • Kopieren der Daten aus dem Gerät
  • Anbringung des Kontrollsiegels
  • Ausstellung des Testzertifikats

 

Das Vigil 2 verlangt keine regelmäßigen Wartungen. Wenn das Gerät einen Defekt anzeigt muss es an den Hersteller geschickt und dort repariert werden. Die Kosten berechnen sich nach Aufwand.

 

5. Welcher Öffnungsautomat ist der Beste?

Diese Frage lässt sich nicht beantworten, da jedes Gerät seine Vor- und Nachteile hat. Grundsätzlich erfüllen alle drei Öffnungsautomaten ihre Aufgabe: Sie retten Leben indem sie in einer definierten Höhe den Reservecontainer öffnen.

 

Jeder Springer muss sich die Frage nach dem für ihn besten Öffnungsautomaten selbst beantworten. Ich habe aber abschließend noch einige Überlegungen angestellt, die vielleicht eine Orientierungshilfe bieten:

 

1.) Bietet das Gerät die Eigenschaften die ich brauche?

Für den Normalspringer eignen sich alle drei Öffnungsautomaten gleichermaßen. Die Arbeitshöhen, Höhenverstellbereiche und Aktivierungsparameter sind absolut ausreichend. Swooper sollten sich überlegen welchen Grad an Wasserdichtheit sie benötigen, falls der Swoop mal im Pond endet. Die Angaben über die   Wasserdichtigkeit des Vigil 2 sind widersprüchlich. Eine Klärung steht noch aus. Die Möglichkeit die Betriebsmodi zu ändern ist für den Normalspringer eher uninteressant, zumal die Umstellung von Expert auf Speed beim Cypres 2 auch kostenlos vom Hersteller durchgeführt wird. Die Postlaufzeiten können hier im Einzelfall lästig sein. Ein Dropzonebetreiber der Leihgurtzeuge für Schüler und Lizenzspringer hat, oder häufig Öffnungsautomaten zwischen Gurtzeugen austauscht, ist möglicherweise an dieser Option interessiert.

 

2.) Kann ich mich jederzeit auf die Einsatzbereitschaft des Geräts verlassen?

Hier sind Cypres 2 und Argus klar im Vorteil gegenüber Vigil 2. Die regelmäßigen Wartungen garantieren die ständige Einsatzbereitschaft. Beim Cypres 2 beträgt das Zeitfenster für die Wartung 12 Monate. So ist es möglich die Wartung in die sprungfreie Zeit, z.B. im Winter, zu legen. Das Vigil 2 muss im Falle einer   Fehlermeldung eingeschickt werden und ist dann für ein paar Tage oder Wochen nicht verfügbar. Das kann während der Saison lästig sein, sollte aber nur selten vorkommen. Ein Defekt kann natürlich jederzeit, trotz aller Sorgfalt, auch bei Cypres   2 und  Argus auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber vor Allem beim Cypres 2 sehr gering. Airtec führt alle Kontrollen selbst durch, und sicher somit den einhundertprozentigen Einsatz des vollen Know-Hows. Argus führt die Kontrollen in Servicecentern durch. Dass muss nicht schlechter sein, aber die Servicequalität ist für den Springer nicht nachvollziehbar.

 

3.) Ist meine Investition sicher und sind die Folgekosten überschaubar?

Hier hat das Cypres 2 trotz des nominell höheren Preises klar die Nase vorn. Die 12,5-jährige Garantie umfasst alle notwendigen Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten, sofern die Wartungen durchgeführt wurden. Die   Gesamtkosten in 12,5 jahren belaufen sich auf circa 1.500,- Euro. Argus und Vigil 2 bieten jeweils nur ein Jahr Garantie. Beim Argus werden Folgekosten in unbekannter Höhe durch  Wartungen, Reparaturen und Batteriewechsel fällig. Mögliche Reparaturkosten beim Vigil 2 sind nur teilweise einschätzbar. Der      Batteriewechsel beim Vigil 2 schlägt mit 45 Euro zu Buche, und für ein defektes  Display legt der Kunde € 175,- hin. Beim Argus kostet das Teil ganze € 235,-. Über die Häufigkeit des   Batteriewechsels gibt es widersprüchliche Angaben im     Handbuch und auf der Webseite des Herstellers. Eine Klärung hierzu steht noch aus. Im schlimmsten Falle ist bei Argus und Vigil 2 im Falle eines Defekts ein  eues Gerät fällig. Damit sich das gegenüber dem Cypres 2 rechnet muss ein Vigil 2 mindestens 12 Jahre halten, unter der Annahme dass in der Zwischenzeit keinerlei kostenpflichtige Reparaturen anfallen. Das Argus muss mindestens 11 Jahre halten, unter der Annahme dass keine Reparaturen anfallen. Ob das realistische Erwartungen sind kann derzeit  noch nicht gesagt werden. Vigil ist  sei 2003 auf dem Markt. Nach einigen Anfangsproblemen scheint das Vigil 2 nun ein ausgereiftes Produkt zu sein. Ob es das Versprechen der längeren  Lebensdauer halten kann wird sich bis zum Jahr 2015 zeigen. Für das Argus werden wir bis zum Jahr 2016 wissen ob es das investierte Geld wert war.

 

Mit diesen Informationen sollte es jedem Springer möglich sein seine Wahl zu treffen. Ich habe mich beim Schreiben dieses Artikels sehr um Objektivität bemüht, und bei jedem Öffnungsautomaten die Vor- und Nachteil herausgestellt. Sollte jemand weitere Informationen haben bitte ich um eine Nachricht an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Airtec und Argus.

 

Gesendet: 5 Jahre, 5 Monate her von cloudman #12256
TV1 schrieb:

So zündet z.B. ein Cypres erst, wenn mindestens 7 (!) Bedingungen gleichzeitig eintreten. Da wird es wohl um mehr als Höhe und Geschwindigkeit gehen, oder?



Insofern ich weiß, hat das cypres ja nur 2 elektrisch-sensorische Bewertungen beim Betrieb. Einmal den Selbsttest beim Start in den natürlich auch kalendarische Werte mit einfliessen.

....und natürlich die Beurteilung der Werteänderung am Drucksensor, wärend des Betriebes, wobei die Temperatur da zwangsläufig mit hineinspielt.
So müssten alle diese sieben Kriterien eine Funktion von Luftdruck, Zeit und vorgegebenen Grenzwerten sein.

Natürlich ist die softwaremässige Auswertung dessen bei diesen mageren Messgrößen, die alles entscheidende Kunst.
Gesendet: 5 Jahre, 5 Monate her von Rumpelstielzchen #12252
Hi Sebastian! Super Beitrag!
Gruß
Fabi
Gesendet: 5 Jahre, 11 Monate her von TorstenKu #11079
Datt hab ich irgendwo gefunden und finde es passt ganz gut:

Zitat: "If you can't explain it simply, you don't understand it well enough !!"

Sorry für den Einwurf

BlueS Torsten
Gesendet: 5 Jahre, 11 Monate her von chrisky #11077
Skybear schrieb:
Dann wird der Cutter gefeuert, aber durch die vorher erfolgte manuelle Öffnung befindet sich der Loop bereits außerhalb des Cutters.

Das tut er nicht unbedingt, nur bei Cuttern, die OBERHALB der Reserve montiert sind. Niemand zieht bei der manuellen/mechanischen Aktivierung (Skyhook/RSL) den Loop aus dem Gurtzeug heraus.

Der Loop löst sich im Falle der AAD-Aktivierung vom Gurtzeug, weil er durchschnitten wird (zumindest bei den meisten AADs und meistens). Wenn der Springer zuvor manuell/mechanisch aktiviert, wird der Reservepin gezogen und der Loop verbleibt intakt am Gurtzeug. Aktiviert der Cutter nach manuell/mechanischer Aktivierung, so verbleibt nur der durchtrennte Rest des Loops am Gurtzeug (oder fällt auch heraus).
Wird nur das AAD aktiviert, so bleibt der Loop normalerweise am Reservepin hängen, weil der Faden und die Plombe des Riggers ihn dort festhalten. So lässt sich im Zweifelsfall auch relativ sicher beantworten, ob manuell oder automatisch geöffnet wurde (es sei denn die Plombe risse ab, weil sie für das Kabelhousing zu groß wäre).
Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von Panthim #9417
TV1 schrieb:
...
So zündet z.B. ein Cypres erst, wenn mindestens 7 (!) Bedingungen gleichzeitig eintreten. Da wird es wohl um mehr als Höhe und Geschwindigkeit gehen, oder?


Genau, allerdings ist das von den Airtec- Mitarbeitern nicht rauszukriegen, welche das sind (vielleicht wissen das ja selbst da nicht alle )

Das andere ist alles im Manual beschrieben.
Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von gruenkai #9414
Skybear schrieb:
gruenkai schrieb:
Dann könnte ich mir folgendes weiter vorstellen:

  • AAD denkt: "Hey, Druck ist erheblich gefallen, wird sind aber schnell gestiegen. Ich schalt mal scharf."
  • Luft denkt: "Ui, jetzt ist ja durch die plötzliche Öffnen mehr Luft hier rausgesogen worden, als eigentlich bei konstant offener Tür möglich ist. Ich mach mal wieder physikalisch richtige Luftverhältnisse. Druck sollte ja eigentlich nen bisschen höher sein."
  • AAD denkt: "Uiuiui, Druck steigt wieder an! Auslösehöhe erreicht! Feuer!"

  • Kann ich mir alles vorstellen. Muss nicht so sein. Aber ich kann mir das zumindest vorstellen...

    Prinzipiell richtig, aber von den absoluten Werten her nahezu unmöglich. Der Druck ändert sich auf Meeresniveau mit einem Hektopascal pro 8 Meter Höhendifferenz. Umgekehrt heißt das, dass die Druckdifferenz zwischen 450 Meter (Cypres 2 wird scharf) und 225 Meter (Cypres 2 Expert feuert) 28,125 Hektopascal beträgt. Solche Sprünge sind auch bei geöffneter Tür nicht zu erreichen. Airtec hat sehr viel Zeit und Geld in die Erforschung dieser Parameter gesteckt, und sich aus guten Gründen dagegen entschieden dass Cypres und Cypres 2 bereits in niedrigerer Höhe scharf zu schalten. Zumal ein Exit aus weniger als 450 Meter Höhe ohnehin selbst im Notfall nicht stattfinden sollte.

    Wie gesagt, ich wollte nur sagen, dass ich mir vorstellen kann, wie so etwas passiert und das Argument "Erst scharf ab 450 Meter" ein wenig relativieren.

    Allerdings finde ich 30 mbar Druckunterschied jetzt nicht so viel. Da kann ich mit nem Strohhalm mehr erzeugen (z.B. Sangria-Eimer mit 1 Meter Halm sollten so ca. 100 mbar sein).
    Und nen Flugzeug bei 100 Knoten (laut Flugzeugforum) macht auch schon 6 mbar Staudruck. Lass es jetzt da mal kurz kräftig Verwirbeln, da kann man schon mal nen bisschen mehr messen.

    Wie gesagt, ich bezog mich nicht auf Airtec sondern auf die Messung, die irgendein AAD beim Türöffnen machen muss. Wie es die einzelnen AADs jetzt auswerten ist ne andere Kiste. Wollte halt nur sagen, dass ich so 'ne Fehlmessung eben nicht unvorstellbar finde...
    Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von Skybear #9413
    [b]gruenkai schrieb:
    Dann könnte ich mir folgendes weiter vorstellen:

  • AAD denkt: "Hey, Druck ist erheblich gefallen, wird sind aber schnell gestiegen. Ich schalt mal scharf."
  • Luft denkt: "Ui, jetzt ist ja durch die plötzliche Öffnen mehr Luft hier rausgesogen worden, als eigentlich bei konstant offener Tür möglich ist. Ich mach mal wieder physikalisch richtige Luftverhältnisse. Druck sollte ja eigentlich nen bisschen höher sein."
  • AAD denkt: "Uiuiui, Druck steigt wieder an! Auslösehöhe erreicht! Feuer!"

  • Kann ich mir alles vorstellen. Muss nicht so sein. Aber ich kann mir das zumindest vorstellen...[/quote]

    Prinzipiell richtig, aber von den absoluten Werten her nahezu unmöglich. Der Druck ändert sich auf Meeresniveau mit einem Hektopascal pro 8 Meter Höhendifferenz. Umgekehrt heißt das, dass die Druckdifferenz zwischen 450 Meter (Cypres 2 wird scharf) und 225 Meter (Cypres 2 Expert feuert) 28,125 Hektopascal beträgt. Solche Sprünge sind auch bei geöffneter Tür nicht zu erreichen. Airtec hat sehr viel Zeit und Geld in die Erforschung dieser Parameter gesteckt, und sich aus guten Gründen dagegen entschieden dass Cypres und Cypres 2 bereits in niedrigerer Höhe scharf zu schalten. Zumal ein Exit aus weniger als 450 Meter Höhe ohnehin selbst im Notfall nicht stattfinden sollte.
    Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von jumpingjack #9412
    JudasIFOS schrieb:
    Naja, da sind die anderen Hersteller net besser.


    Begründung,Beispiele,Quellen?
    Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von gruenkai #9411
    TV1 schrieb:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Cypres im Steigflug (!) unmittelbar nach dem Start schießt, nur weil eine Tür offen ist bzw. geöffnet wird. Begründung: Das Gerät muss erst einmal die 450 m Linie überschreiten, bevor es scharf ist.
    Hmm, ich kann mir das schon vorstellen. Das ganze Ding arbeitet doch hauptsächlich mit dem Luftdruck. Genauso wird auch festgestellt, dass 450 Meter überschritten sind.

    Wenn jetzt die Tür aufgeht, dann ändern sich die Druckverhältnisse erheblich. Die vorbeiströmende Luft reduziert den Druck im Innern der Maschine. (Prinzip Wasserstrahlpumpe). Da das plötzlich passiert, kann ich mir auch vorstellen, dass die Druckverhältnisse noch nicht im dynamischen Gleichgewicht sind. (Vielleicht sowas wie ein pneumatischer Druckschlag?)

    Dann könnte ich mir folgendes weiter vorstellen:

  • AAD denkt: "Hey, Druck ist erheblich gefallen, wird sind aber schnell gestiegen. Ich schalt mal scharf."
  • Luft denkt: "Ui, jetzt ist ja durch die plötzliche Öffnen mehr Luft hier rausgesogen worden, als eigentlich bei konstant offener Tür möglich ist. Ich mach mal wieder physikalisch richtige Luftverhältnisse. Druck sollte ja eigentlich nen bisschen höher sein."
  • AAD denkt: "Uiuiui, Druck steigt wieder an! Auslösehöhe erreicht! Feuer!"

  • Kann ich mir alles vorstellen. Muss nicht so sein. Aber ich kann mir das zumindest vorstellen...
    Gesendet: 6 Jahre, 7 Monate her von TV1 #9410
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Cypres im Steigflug (!) unmittelbar nach dem Start schießt, nur weil eine Tür offen ist bzw. geöffnet wird. Begründung: Das Gerät muss erst einmal die 450 m Linie überschreiten, bevor es scharf ist.

    Im übrigen ist die Vigil-Praxis ja seit langem bekannt.... Wer sich also wider besserem Wissen so eine "Zeitbombe" auf den Rücken hängt... braucht sich nicht beklagen...

    So ein AAD ist eben komplexer, als nur: Zündet bei der und der Höhe bei der und der Geschwindigkeit. - Was ein AAD kann oder eben nicht kann, zeigt es in den anderen Betriebszuständen wie z.B. eben bei massiven Druckunterschieden, Funkempfindlichkeiten usw. usw.
    So zündet z.B. ein Cypres erst, wenn mindestens 7 (!) Bedingungen gleichzeitig eintreten. Da wird es wohl um mehr als Höhe und Geschwindigkeit gehen, oder?

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